Warum die deutschen Volksparteien unwählbar sind

Nicht, dass es dafür nicht bereits genug Gründe gibt, aber mit der Verabschiedung von Gesetzen wie “Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen” stellt sich mir die Frage, mit welcher Rechtfertigung deutsche Politiker überhaupt noch die Vorgänge im Iran kritisieren. Jörg Tauss, der sich als Mitglied der Verräterpartei SPD gegen das Gesetz stellte, durfte nach der Abstimmung eine Rede dazu halten, die ich für sehr sehenswert halte:

“Das NBL beruht auf der Gleichverteilung der Mantissen der Logarithmen der Zahlenwerte des Datensatzes”

Heise hat gestern einen Artikel veröffentlicht, in dem von Wahlfälschungen bei der Iranischen Wahl die Rede ist (gefällt mir; andere sprechen immer schön euphemistisch von “Unregelmäßigkeiten”). Diese werden begründet durch statistische Analysen mittels des Newcomb-Benford’s Law (NBL). Dieses Gesetz finde ich hochinteressant, ist allerdings länger her, dass ich mir das angeschaut hatte. Was ist zu tun in diesem Fall? -> ganz klar, Wikipedia aufrufen. Entgegen meiner Gewohnheit habe ich die deutsche Wikipedia genutzt. Folgendermaßen wird das NBL erklärt:

Das NBL besagt, dass die Auftretenswahrscheinlichkeiten der Ziffernsequenzen in den Zahlen von realen Datensätzen (damit sind hier solche gemeint, die keinen Manipulationen unterlagen) genügend umfangreich sind und Zahlen in der Größenordnung von x bis mindestens 10000 x aufweisen. Daten also, welche einigermaßen weit verteilt (dispergiert sind), nicht gleichverteilt sind, sondern logarithmischen Gesetzen folgen. Das bedeutet, dass die Auftretenswahrscheinlichkeit einer Ziffernsequenz umso höher ist, je kleiner sie wertmäßig ist und je weiter links sie in der Zahl beginnt. Am häufigsten ist die Anfangssequenz ‚1‘ mit theoretisch 30,103 %. Das NBL beruht auf der Gleichverteilung der Mantissen der Logarithmen der Zahlenwerte des Datensatzes. Der Grund für das erstaunlich häufige Gelten des NBL liegt an dem Umstand, dass viele reale Datensätze log-normalverteilt sind, nicht also die Häufigkeiten der Daten selbst, sondern die Häufigkeiten der Logarithmen dieser Daten einer Normalverteilung folgen. Bei genügend breiter Dispersion der normalverteilten Logarithmen (wenn die Standardabweichung größer/gleich etwa 0.74 ist) kommt es dazu, dass die Mantissen der Logarithmen stabil einer Gleichverteilung folgen. Ist die Standardabweichung allerdings kleiner, sind auch die Mantissen normalverteilt, und das NBL gilt nicht mehr, zumindest nicht mehr in der dargestellten einfachen Form. Ist die Standardabweichung kleiner als 0.74, kommt es zu dem in der Statistik nicht allzu häufigen Effekt, dass sogar der jeweilige Mittelwert der Normalverteilung der Logarithmen die Auftretenshäufigkeit der Ziffernsequenzen beeinflusst. Geht man einerseits vom NBL in der heutigen Form aus, so existieren zahlreiche Datensätze, die dem NBL nicht genügen. Andererseits gibt es bereits eine Formulierung des NBL in der Form, dass ihm sämtliche Datensätze genügen. Die Formulierung des „allgemeinen NBL“ ist wesentlich komplexer und enthält die bekannte Form des NBL als Grenzverteilung. Ihre Darstellung würde den Rahmen dieser Seite sprengen.

Das Benfordsche Gesetz gilt insbesondere für Zahlenmaterial, das natürlichen Wachstumsprozessen unterliegt. Dann nämlich verändern sich die Zahlen im Laufe der Zeit und verzehnfachen sich. Die erste Position der Mantisse verharrt für ca. 30% der Zeit auf der 1, 18% der Zeit auf der 2 usw: Das entspricht der logarithmischen Verteilung, die das benfordsche Gesetz vorhersagt und ist unabhängig von der Zeit in der eine Verzehnfachung erfolgt. Dann beginnt der Zyklus von Neuem bei der 1. Bei einer Momentaufnahme der Preise eines Supermaktes, wird man genau diese Verteilung finden, egal wann die Erhebung durchgeführt wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Benfordsches_Gesetz (Autoren und Lizenz auf der Seite)

WTF?! Ich möchte mal wissen, wer das kapieren soll, der das Gesetz nicht schon kennt oder Mathematik studiert. Nun ist die englische Wikipedia in diesem Fall auch nicht viel einfacher zu verstehen, aber folgender Absatz war doch hilfreich:

A simple example may help clarify how this works. To say that a quantity is “growing exponentially” is just another way of saying that its doubling time is constant. If the quantity takes a year to double, then after one more year, it has doubled again. Thus it will be four times its original value at the end of the second year, eight times its original value at the end of the third year, and so on. Suppose we start the timer when a quantity that is doubling every year has reached the value of 100. Its value will have a leading digit of 1 for the entire first year. During the second year, its value will have a leading digit of 2 for a little over seven months, and 3 for the remaining five. During the third year, the leading digit will pass through 4, 5, 6, and 7, spending less and less time with each succeeding digit. Fairly early in the fourth year, the leading digits will pass through 8 and 9. Then the quantity’s value will have reached 1000, and the process starts again. From this example, it’s easy to see that if you sampled the quantity’s value at random times throughout those years, you’re more likely to have measured it when the value of its leading digit was 1, and successively less likely to have measured it when the value was moving through increasingly higher leading digits.

This example makes it plausible that data tables that involve measurements of exponentially growing quantities will agree with Benford’s Law. But the Law also appears to hold for many cases where an exponential growth pattern is not obvious.
Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Benford%27s_law (Autoren und Lizenzen auf der Webseite)

Im Prinzip geht es also darum, dass bei konstanter Verdopplungszeit der Sprung von 1 auf 2 genauso lange braucht wie von 2 nach 4, so dass etwa die 3 kürzer bzw. seltener aufzutreffen ist als die 1,5 (weil im ersten Fall in der gleichen Zeit nur halb so viele Werte zu durchlaufen sind wie von 2 nach 4 oder ein Viertel von 4 bis 8). Geht doch. Die “Gleichverteilung der Mantissen der Logarithmen der Zahlenwerte des Datensatzes” geht mir in diesem Fall sonstwo vorbei. Dieser Satz taugt zwar zur Erheiterung, aber nicht zur Erklärung.

Deutsch ist meine Muttersprache. Auch wenn mein Englisch sicherlich verhältnismäßig gut ist, so wird es bei vielen Sachen vermutlich immer einfacher sein, mich in Deutsch auszudrücken. Dennoch ist es so, dass ich Computerrelevantes seit langem fast ausschließlich in Englisch mache. Ein paar weitere Beispiele:

  • Mein Betriebssystem (Ubuntu) ist auf Englisch eingestellt. Der Grund ist einfach: Wie mit jeder großen Software gibt es Probleme, die gelöst werden müssen. Die deutsche Community um Ubuntu ist recht groß, aber das offizielle Forum und vor allem Bug-Reports sind auf englisch. Um ein Problem zu beheben kommt man deswegen mit den englischen Originalbegriffen deutlich schneller ans Ziel. Davon abgesehen finde ich die englischen Bezeichnungen oft eingängiger.
  • In Google suche ich mittlerweile nur noch auf Englisch; hier ist der Wechsel anfangs sicherlich schwieriger, weil man sich halbwegs sicher mit den passenden Begriffen sein muss. Wenn man aber erstmal so weit ist, dass die Suchbegriffe ähnlich gut wie im Deutschen sind, kommt schon alleine ein quantitativer Sprung hinzu: Es gibt einfach wesentlich mehr im Englischen zu finden als im Deutschen.

Letzter Punkt ist im Prinzip wesentlich dafür, dass Recherchen im Internet i.d.R. im Englischen bessere Ergebnisse erbringen; viele Menschen schreiben und unterhalten sich in ihrer Muttersprache und in Englisch (s. diese Blog), so dass Englisch, auch als internationale Sprache, wesentlich stärker vertreten ist als eine einzelne andere Sprache. Die Qualität des Geschriebenen ist dadurch im Schnitt nicht besser als in Sprachen, in denen weniger veröffentlicht wird (s. wieder dieses Blog ;) ), aber ein anderer Effekt tritt auf: Suchmaschinen wie Google mit ihrem PageRank-Algorithmus sind mittlerweile einigermaßen gut dazu in der Lage, die besten Suchergebnisse zu finden und entsprechend zu platzieren, so dass die ebenfalls große Menge schlechter Suchergebnisse nicht dargestellt wird.

Durch diesen Ansatz wirkt sich letztlich Quantität auch positiv auf die Qualität aus, da schlechte Beiträge in den Nirwanas der Suchmaschinenfilter verschwinden. Ein weiterer Grund, die englische Grundbildung in unserer Gesellschaft wesentlich stärker zu betonen, als es momentan der Fall ist.

(gefällt mir; andere sprechen immer schön euphemistisch von “Unregelmäßigkeiten”)

Killerspiele in ARD, ZDF und WDR

Diese Video hat mir meine Schwester geschickt, gibt mal wieder einen schönen Blick auf den Unsinn und die Sensationsgier, die es auch in unseren öffentlich-rechtlichen Medien mit ihrem “Bildungsauftrag” gibt:

Nicht, dass die privaten auch nur einen Deut besser wären, aber die haben 1. nicht den Anspruch, wie sie ARD usw. vorgeben zu haben und 2. zahl ich für die keine GEZ-Gebühren.

Staying up-to-date with Web Feeds

This time, the article is written both in English, and German.
Diesmal gibt’s den Artikel sowohl in Englisch als auch auf Deutsch.

English version

Most, if not all of my readers are friends that know me personally. Since I am into computer science and geeky stuff, some of them know about techniques like RSS, too, but others don’t. I am sure, most of my readers are eagerly waiting all day just for a new entry in my blog, refreshing their browser every five minutes, but I have some good news: You don’t need to and will still be informed on the spot about my newest brilliant insights! Something called RSS (Really Simple Syndication) or Atom (which is basically the same) will tell you automatically when something new happened. This article will tell you how to use these, it’s easy and yet very useful – not only for this blog. It is written for firefox and thunderbird, but other browsers probably have similar features.

Built-in RSS functionality in firefox

Built-in RSS functionality in firefox

Let’s just dive into it right now, without any technical mumbo jumbo: On the right side of this blog you might have noticed a button labelled RSS feed. Open this one in a new tab, by pressing the CTRL key and clicking on it (CTRL open pages in the background, instead of in the current tab of your browser). If you have a look at the page opened, you will see an overview of all recently published articles, as well as a suggestion by firefox to subscribe to this feed. A feed is data to tell your software when there is new content, just like the rss page you just clicked on. If you subscribe to it, a new bookmark will appear. Now, if you click on it, it will not open the web site, but instead it will give you an overview of all articles/content that is currently available on the site. Furthermore, if there is new content, the icon will change automatically, so now you are always informed, if there is something new happening! Even more, it now becomes very easy to select any article previously created just using one bookmark. But, there’s also an even easier way to do this: Noticed the little icon in the address bar before? Just click on it, then firefox will allow you to subscribe to any feed it found on the page (see Screenshot). But it does not have to stop here; today, in the times of Web 2.0 (don’t get me started on the meaning of this term…), there are most web sites having regularly updated content allow you to subscribe to feeds, not only blogs. I will list some examples here, to give the idea of content subscription:

Basically, if you regularly visit an interesting site and want to be informed of its changes easily, just search the page for the term “rss” (or use the firefox icon). Often, there are also options to directly add it to personalised start pages like iGoogle or Netvibes. For myself, I prefer another option even more: a news/feed reader client like thunderbird.

Adding a RSS feed to thunderbird

Adding a RSS feed to thunderbird

Thunderbird’s RSS functionality is not much more advanced than firefox’, but I like it a bit more, though that’s just personal preference. Let’s say, you want to subscribe to the sites listed above. Open thunderbird and add a new account for News & Blogs. To do so, click the menu in the following order: File -> New -> Account -> RSS News and Blogs. Choose any name you want (default is fine) and finish. Now, there is a new account in the left side of thunderbird. Right-click on it. Now, create two new folders, one for news and one for blogs (this is optional, each feed can also have it’s site name as a folder, this is merely for aggregating different feeds into one folder). Next, right-click again and choose subsribe. Click Add, copy&paste the feed url and choose the folder it should be put into (see screenshot). If you select News & Blogs, a new folder will be created automatically. Now, every time you open thunderbird (and every half an hour), the feeds you subscribed to will be automatically checked for new content. And using the subject, you can immediately choose if you’re interested to read more, or discard it. Of course, in this blog every article is worth reading ;) . To conclude: RSS and Atom feeds are a very elegant way to be up-to-date without much effort. Instead of having to check for new content yourself, your software will tell you when there’s something new. All your favourite sites will be checked, giving you an instant overview, interesting and uninteresting new content at once. Not only it safes a lot of time, you also will not miss anything again if not checking for some time. Personally I have subscribed eight feeds at the moment, which is not so much compared to others, but still I enjoy it a lot. Hope you found this article to be useful and maybe will try out RSS for yourself, if you haven’t yet.

Deutsche Version

Die meisten, wenn nicht sogar alle Leser meines Blogs sind Freunde, die ich persönlich kenne. Da ich selbst Informatiker bin, kennen wahrscheinlich einiger meiner Leser selbst solche Technniken wie RSS, aber andere werden es nicht kennen. Ich bin mir sicher, dass meine Leser, wenn die Zeit es zulässt, den ganzen Tag damit verbringen, auf neue Inhalte dieses Blogs zu warten, nichts anderes machend als ihren Browser alle fünf Minuten neu zu laden, aber für solche Fälle habe ich eine gute Nachricht: Das ist nicht weiter notwendig, denn es gibt einen eleganten Weg, wie ihr automatisch über die neuesten brillianten Artikel meinerseits informiert werdet!. Eine Technik namens RSS (Really Simple Syndication) oder Atom (was im wesentlichen das Gleiche bietet) leistet hier Hilfestellung. Dieser Artikel soll demonstrieren, wie man diese Techniken nutzen kann, was nicht nur einfach und nützlich ist, sondern  auch von zahlreichen weiteren Seiten angeboten wird. Ich gehe dabei von Firefox und Thunderbird aus, für andere Programme gibt es aber vermutlich ähnliche Funktionalität.

Eingebaute RSS-Funktionalität in Firefox

Eingebaute RSS-Funktionalität in Firefox

Ich fange gleich an, ohne großes technisches blah-blah. Auf der rechten Seite dieses Blogs (oben) habt ihr vielleicht einen Knopf namens RSS feed bemerkt. Öffnet diesen in einem neuen Tab, indem ihr die STRG-Taste gedrückt haltet und draufklickt (STRG öffneten Seiten in einem neuen Tab im Hintergrund, statt im gleichen Fenster). Was dort zu sehen ist, ist eine Übersicht über alle aktuellen Artikel sowie ein Vorschlag von Firefox, diesen Feed zu abonnieren. Ein Feed ist im Prinzip eine Sammlung von Daten, die einer Software sagen, wann und welche neuen Inhalte verfügbar sind. Wenn ihr diesen Feed nun abonniert, wird ein neues Lesezeichen angelegt. Wenn ihr dieses anwählt, wird es nicht wie üblich zur Seite gehen, sondern eine Auswahl aller aktuellen Artikel darstellen.  Darüber hinaus prüft Firefox jede Stunde nach neuen Inhalten und zeigt automatisch an, wenn etwas Neues verfügbar ist. Außerdem wird es so sehr einfach, vorherige Artikel mit nur einem Lesezeichen aufzurufen, ohne die Seiten durchsuchen zu müssen. Aber es gibt sogar noch einen einfacheren Weg, das zu erreichen: Ist euch das Icon in der Adressleiste aufgefallen? Dieses erscheint, wenn eine Seite Feeds anbietet. Wenn dieses Icon angeklickt wird, können ganz einfach alle Feeds der Seite abonniert werden (s. Screenshot). Aber es ist das Zeitalter des Web 2.0 (fangt bloß nicht an, mich auf die Bedeutung dieses Begriffs anzusprechen…), d.h. sinnvolle Funktionalität wird überall kopiert und überall eingesetzt. Die meisten Seiten, die regelmäßig neue Inhalte veröffentlichen, stellen Feeds zur Verfügung. Ein paar Beispiele:

Grundlegend: Wenn ihr regelmäßig eine interessante Seite besucht und euch schnell über Neuerungen informieren wollt, durchsucht die Seite einfach nach dem Begriff RSS (oder nutzt das Firefox-Icon). Oft gibt es sogar Möglichkeiten, diese direkt zu personalisierten Startseiten wie iGoogle oder Netvibes hinzuzufügen. Ich aber bevorzuge eine andere Alternative: Einen News-/Feedreader wie Thunderbird.

Hinzufügen eines RSS-Feeds zu Thunderbird

Hinzufügen eines RSS-Feeds zu Thunderbird

Zwar ist die RSS-Funktionalität von Thunderbird nicht wesentlich fortgeschrittener als die von Firefox, aber ich bevorzuge sie trotzdem, auch wenn das mehr eine persönliche Geschmacksfrage ist. Sagen wir mal, ihr wollt die oben genannten Seiten abonnieren. Also öffnet Thunderbird und legt ein neues Konto für News & Blogs an (da ich die englische Version von Thunderbird nutze, sind folgende Namen geraten, aber ihr findet euch schon zurecht). Um das zu machen, klickt euch durch’s Menü: Datei -> Neu -> Konto -> RSS News und Blogs. Wählt einen beliebigen Namen (der vorgegebene reicht aus). Nun sollte in der linken Hälfte von Thunderbird das neue Konto erschienen sein. Macht einen Rechtsklick darauf und erstellt zwei neue Ordner, einen für News und einen für Blogs (das ist optional, jeder Feed kann auch seinen eigenen Ordner haben, z.B. den Namen der Webseite. Dies dient nur der Übersichtlichkeit und Zusammenfassung verschiedener Feeds). Als nächstes wird abonniert, wieder über Rechtsklick. Wählt Hinzufügen, macht jeweils copy&paste der Feed URLs und wählt die zugehörigen Ordner aus (s. Screenshot). Falls ihr als übergeordneten Ordner News & Blogs gewählt habt, wird automatisch ein neuer Ordner erstellt. Das war’s auch schon. Jedesmal wenn ihr Thunderbird startet sowie alle halbe Stunde werden die abonnierten Feeds automatisch auf neue Inhalte geprüft. Und durch Überfliegen des Betreffs kann man sofort erkennen, ob einen der Inhalt ggf. interessiert oder nicht. Natürlich ist, was diesen Blog betrifft, es jeder Artikel wert gelesen zu werden ;) . Zusammengefasst: RSS und Atom Feeds sind ein sehr eleganter Weg, immer auf dem Laufenden zu bleiben, ohne viel Aufwand. Anstatt selbst nach neuen Inhalten zu schauen, sagt die Software bescheid, sobald sich etwas getan hat. Alle Lieblingsseiten werden geprüft, eine Übersicht wird gegeben und man kann sofort nach potentiell interessanten oder uninteressanten Inhalten filtern. Nicht nur, dass das eine Menge Zeit sparen kann, man verpasst auch nichts mehr, wenn man längere Zeit nicht nachgeschaut hat. Momentan habe ich acht Feeds abonniert, was im Verhältnis zu anderen zwar nicht übermäßig viel ist, aber für mich persönlich dennoch sehr hilfreich und nützlich ist. Ich hoffe, ihr fandet auch diesen Artikel hilfreich und nützlich; und probiert RSS doch einfach mal mit euren Lieblingsseiten aus!